Verschlüsselungstrojaner treiben derzeit ihr Unwesen – betroffen sind auch Arztpraxen. Doch es gibt Wege, sich zu schützen.

Die weise Kassandra hatte gewarnt: Man solle keine Geschenke von wildfremden Menschen annehmen, das wüssten ja schon die kleinsten Kinder. Die Bürger Trojas aber wollten den Ratschlag nicht hören und zogen das hölzerne Pferd, das die Griechen zurückgelassen hatten, hinter die sicheren Mauern der Stadt. Ein dummer Fehler – und seitdem spricht man bei böswilligen Angreifern, die mit einem harmlosen Äußeren versuchen, in einen geschützten Bereich zu gelangen, von trojanischen Pferden oder kurz Trojanern.

Verschlüsselungstrojaner treiben derzeit verstärkt ihr Unwesen, und diese machen auch vor den Patientendatenbanken von Arztpraxen keinen Halt. Was man dagegen tun kann, zeigt unser neuer Beitrag für die Zeitschrift „Der Allgemeinarzt“.