31. August 2022

Mit ihrer Pressemitteilung nach der Gesellschaftsversammlung am 29. August 2022 hat die gematik für allgemeine Verwirrung gesorgt. Dort wird auf Basis unglücklicher Formulierungen impliziert, dass es Alternativen zum Vor-Ort-Konnektortausch erst ab September 2023 gäbe. Dem widersprechen wir mit Nachdruck: Schon seit Ende 2018 bieten wir mit RED telematik eine preiswertere und zeitgemäßere TI-Lösung an, die inzwischen über 1.500 Praxen und Apotheken jeden Tag eine verlässliche und sichere Verbindung in die Telematikinfrastruktur bietet. Ein Umstieg vom herkömmlichen TI-Modell auf RED telematik ist durch das gesetzliche Sonderkündigungsrecht, das im Rahmen des Zertifikatsablaufs zusteht, zu jeder Zeit möglich.

Auch die KBV kann offensichtlich die Mitteilung der gematik nicht nachvollziehen und spricht davon, dass die Gesellschafterversammlung “keine Klarheit gebracht hätte, welche möglichen Alternativen eines Konnektorentausches verbindlich jetzt und aktuell bestehen würden”. Entsprechend negativ fällt das Fazit der KBV aus:

“Dieser Beschluss lässt die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen aktuell vollkommen im Unklaren, was verbindliche Aussagen zu möglichen Alternativen eines Konnktorentauschs angeht. Wir konnten da unmöglich mitgehen und haben konsequent mit „Nein“ gestimmt.”

Zitat: KBV (in der Ärzte Zeitung vom 31.8.2022)

Auch wir können nur unser Unverständnis ausdrücken und haben eine ganz andere Definition dessen, was die gematik als “beste Lösung” bezeichnet. Denn im Gegensatz zum Konnektor vor Ort betreiben wir mit RED telematik ein System, das den Teilnehmern des Gesundheitswesens erhebliche Erleichterungen im Berufsalltag verschafft:

  • Bei RED telematik kümmern sich erfahrene Administratoren und Techniker 24/7 um den Betrieb, die Wartung und die Aktualisierung von Konnektoren und Kartenterminals.
  • Bei RED telematik hat es in vier Jahren (anders als bei den Vor-Ort-Konnektoren) noch keinen einzigen dauerhaften Ausfall oder irgendein Datenschutzproblem gegeben. Damit ist RED telematik sicherer und verlässlicher als andere Lösungen.
  • Der GKV-Spitzenverband hat von Anfang an die Erstattungsfähigkeit von RED telematik bestätigt. Tausenden Praxen und Apotheken wurde nicht nur die Installationsgebühr erstattet, sie erhalten auch jedes Quartal die Erstattung der entsprechenden Betriebskosten von Ihrer KV oder vom Nacht- und Notdienstfonds.
  • Bei RED telematik werden ausschließlich zertifizierte Komponenten und Services eingesetzt, die jeweils für den Betrieb im Rahmen der TI zugelassen sind.
  • Bei RED telematik wird (anders als bei vielen Vor-Ort-Konnektoren) verpflichtend die TLS-Verschlüsselung zwischen den Kartenterminals sowie der Software und dem Konnektor aktiviert.

Hinsichtlich der Erstattungsfähigkeit hat sich im Übrigen auch nach der Pressemeldung der gematik nichts geändert. Auf Nachfrage von RED beim GKV-Spitzenverband heißt es zum Thema Erstattung des Wechsels vom Vor-Ort-Konnetor zu RED telematik:

“An der Finanzierung wird sich nichts ändern. Es bleibt bei den 2300 €.”

Zitat: GKV-Spitzenverband 

Damit können alle bestehenden und zukünftigen Kunden beruhigt sein. RED telematik ist wie bisher nicht nur sicher und zuverlässig, sondern wird auch weiterhin als zertifizierte und zugelassene Lösung von den Krankenkassen erstattet. Aus Sicht von RED ist RED telematik damit “die beste Lösung” für alle TI-Neuinstallation und Konnektor-Wechsler.

Was uns jedoch besorgt: Angesichts der zahlreichen Vorteile unserer TI-Lösung greift manch anderer Softwareanbieter zu fragwürdigen Mitteln, um die Abwanderung der Bestandskunden einzudämmen. Wir erhalten mehrfach in der Woche Meldungen darüber, dass Interessenten der Wechsel zu RED telematik verwehrt wird. 

“Unsere Wettbewerber arbeiten mit Angstmache und juristischen Falschaussagen. Der häufigste Grund, warum Heilberuflern der Wechsel verwehrt werden soll, ist schlicht eine überzogene Kündigungsfrist von 12 Monaten oder mehr.”

Jochen Brüggemann, Geschäftsführer von RED

Was viele noch nicht wissen: Durch den Ablauf der Konnektorzertifikate tritt das gesetzliche Sonderkündigungsrecht in Kraft. Die Drohgebärden sind also nichts als heiße Luft, die in einigen Fällen aber leider die gewünschte abschreckende Wirkung nicht verfehlen. Um dieser Entwicklung die Stirn zu bieten, hat RED hierzu die rechtliche Beurteilung durch eine namhafte Kanzlei veröffentlicht und stellt allen Interessierten einen Formulierungsvorschlag für die Kündigung zur Verfügung.

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Das Unternehmen

Die RED Medical Systems GmbH entwickelt und vertreibt mit RED medical und RED pharma die jeweils erste und einzige webbasierte und Ende-zu-Ende verschlüsselte Praxis- bzw. Verordnungssoftware, die durch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) zertifiziert ist. Darüber hinaus ist RED mit der zertifiziert sicheren RED connect Videosprechstunde auf Basis von über 60.000 registrierten Organisationen deutschlandweiter Marktführer. Mit RED telematik basis bietet das Unternehmen außerdem einen zuverlässigen Anschluss an die Telematikinfrastruktur, bei dem der Konnektor nicht vor Ort, sondern in einem Rechenzentrum steht. Das Produktportfolio wird abgerundet durch den parallelen TI-Zweitanschluss RED telematik safe, der im Störungsfall innerhalb eines Arbeitstages aktiviert werden kann, um größere Umsatzausfälle oder Betriebsunterbrechungen zu vermeiden. RED wurde im Jahr 2013 von Jochen Brüggemann und Alexander Wilms gegründet, um mit web- und cloudbasierten Systemen die tägliche Arbeit aller Heilberufler zu erleichtern. In Deutschland arbeiten für das Unternehmen derzeit rund 60 hochmotivierte Mitarbeiter:innen, deren Zahl ständig steigt.

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