Die Telematik-Infrastruktur kommt in diesem Jahr – alle Praxen müssen sich an dieses gemeinsame Netz des Gesundheitswesens anschließen. Der sichere Zugang dazu wird über den Telematik-Konnektor hergestellt – und der macht in vielen Praxen Probleme. Unter anderem schützt er das Praxis-Netzwerk und die Telematik-Infrastruktur vor unbefugten Eindringlingen. Dazu muss er regelmäßig aktuelle Sicherheitsinformationen nachladen – wenn es aber bei diesem Vorgang zu einer Störung oder einem Netzausfall kommt, dann geht in den Praxen nichts mehr.

Grund für uns, darüber nachzudenken, ob wir unseren Benutzerinnen und Benutzern hier helfen können. Wie wäre es, wenn der Telematik-Konnektor nicht in der Praxis stünde, sondern bei uns im Rechenzentrum, wenn wir den Betrieb und die Wartung übernehmen könnten und damit unsere Praxen damit weiter entlasten könnten?

Rechtlich ist das möglich – eine Anfrage bei der Gematik bestätigt, dass der Telematik-Konnektor nicht notwendigerweise in der Praxis stehen muss, wenn er über eine sichere Netzverbindung mit der Praxis verbunden ist. Technisch kein Problem – mittels VPN-Verbindung über eine spezielle Hardware.

Allerdings kommt dann für einen sicheren Betrieb der Konrektoren doch einiges an Aufwand im Rechenzentrum zusammen – neue Hardware, Platz, Sicherungstechnik, Strom. Wir haben hin und her gerechnet – letztlich könnten wir für unsere Praxen keinen spürbaren wirtschaftlichen Vorteil realisieren. Und jetzt fragen wir uns – wie groß ist der Ärger und Schmerz wirklich in den Praxen? Wie viele Praxen wären bereit, ihren Telematik-Zugang betreiben zu lassen, auch wenn sie dabei nichts sparen?

Wenn Sie daran interessiert wären, Ihren Telematik-Konnektor loszuwerden, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.